Saisonale Depression
Ich leide unter saisonaler Depression
Die saisonale Depression, auch SAD (Seasonal Affective Disorder) genannt, tritt in der Regel gegen Oktober auf, und verschwindet sobald die Tage wieder länger werden (gegen April).
Die Symptome der saisonalen Depression
Die saisonale Depression, oder in seiner schwächeren Form der
Winterblues, macht sich durch folgende Symptome bemerkbar:
- Missmut
- Energiemangel
- Signifikanter Appetitanstieg
- Reizbarkeit
- Aktivitätsminderung
- Schlafstörungen, chronische Müdigkeit
- Sexuelle Störungen (Libidoverlust)
Wenn diese Symptome währende des Herbstes/Winters auftreten und das 3 aufeinanderfolgende Jahre, spricht man von saisonaler Depression.
Die Symptome beeinträchtigen die Erwachsenen in ihrem sozialen und familiären Leben, aber auch Kinder und Jugendliche sind empfänglich für diese Art der Depression.
Circa 5% der Population sind in Frankreich von dieser saisonbedingten Depression betroffen und man kann noch 15% hinzufügen, die unter Winterblues leiden (schwächere Form der saisonalen Depression). Fast 75% der Betroffenen sind Frauen.
Man geht davon aus, dass die Zahlen in Deutschland ähnlich sind.
In Florida, wo die Lichtstrahlung das ganze Jahr über sehr hoch ist, sind nur 1 bis 2% der Population betroffen. Hingegen leiden in Lappland 30% unter winterlichen Beschwerden, da der Organismus im Norden gegen das Lichtdefizit während der Polarnacht, von Ende November bis Mitte Januar kämpfen muss.
Warum Lichttherapie?
Unter all den Depressionen gibt es eine, die saisonale Depression, dessen Ursache man genau kennt. Sie wird durch Lichtmangel ausgelöst, der ab dem Herbst auftritt. Es ist also nötig, um sie zu behandeln, seine Ursache zu beseitigen, und das durch ein Heilprogramm mit
Lichttherapie.
Im Jahr 2005 haben die amerikanischen, psychiatrischen Vereinigungen die Lichttherapie als die Nummer 1 der Behandlungen von saisonbedingter Depression erklärt.
Welche Lichttherapie-Lampe sollte man wählen?
Alle unsere medizinischen Geräte sind CE normiert (93/42/CEE Norm). Es handelt sich um Lampen, die spezifischen medizinischen Normen entsprechen, die eine perfekte Sicherheit garantieren, vor allem KEINE Aussendung von gefährlicher, ultravioletter Strahlung.
Je nach Aktivität während der Bestrahlung, wählt man die am besten geeignetste Lampe, zum Beispiel die Mesa, Lucia oder Bright Spark zu Hause, die Lumie Desk auf dem Schreibtisch, die Luminette, wenn man viel umherläuft...
Wie muss man die Lichttherapielampen anwenden?
- Man benutzt eine Lichtdusche eine halbe Stunde morgens, bei einer Lichtintensität von 10000 Lux, von Oktober bis März.
- Man kann eine Lichttherapie-Lampe auch während des Tages bei verschiedenen Tätigkeiten (im Büro, bei Hausarbeit,am PC, beim Lesen) benutzen. In diesem Fall reicht eine Lichtintensität von 2500 Lux.
Weitere Hinweise:
- Eine Sitzung direkt nach dem Aufwachen ist bei Weitem die effektivste.
- Man sollte die Benutzung abends vermeiden, da sie die Produktion des Melatonin (Schlafhormon) blocken würde.
- Die Lampe muss in Höhe des Gesichts aufgestellt werden, wobei es nicht nötig ist ständig direkt ins Licht zu gucken. Dabei kann man ganz normal seinen Tätigkeiten nachgehen (frühstücken, lesen, schminken...).
- Der Abstand zwischen Lampe und Gesicht hängt von der gewünschten Lichtintensität ab (z.B. 30 Minuten bei einer Lampe von 10000 Lux in 60 cm Abstand).
Der Lichtwecker als Zusatz
Um den Effekt der Lichttherapie zu verstärken, kann man den
Lichtwecker für ein stressloses Erwachen einsetzen. Er ermöglicht ebenfalls ein leichteres Einschlafen durch stetig abnehmende Lichtintensität.
Indem er morgens einen Sonnenaufgang und abends einen Sonnenuntergang simuliert, ermöglicht er eine bessere Regulierung der Melatoninabsonderung.
Konkret gesprochen, bringt dies morgens Dynamik mit sich und vermeidet ein zu brutales Erwachen und eine plötzliche Veränderung der Lichtintensität im Zimmer.
Jeder von uns hat schon mal folgende zwei Erfahrungen gemacht:
- Mit Sonnenlicht, das im Sommer morgens ins Zimmer scheint, aufzuwachen
- Plötzliches Erwachen vom Klingeln des Weckers in seinem Zimmer, in dem es noch völlig dunkel ist
Es ist nicht nötig, Sie zu überzeugen, dass der erste Fall der Angenehmere ist, das heißt ein stetiges Ansteigen der Lichtintensität. Dies ist genau das, was der Lichtwecker täglich simuliert.