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Nachtarbeit und Lichttherapie

Ich arbeite nachts

Nachtarbeit und Lichttherapie



Ich arbeite nachts und schlafe tagsüber. Ich profitiere nicht von dem natürlichen Sonnenlicht am Tag.

Warum Lichttherapie?

Die Lichttherapie reproduziert das natürliche Tageslicht, welches lebensnotwendig für das Gleichgewicht des Organismus ist, vor allem für die Regulierung der biologischen Uhr.

Welche Lichttherapie-Lampe sollte ich nehmen?

Saisonale Depression und Lichttherapie

Alle unsere Lichtduschen dürfen sich medizinische Lichttherapielampen nennen. Sie sind systematisch durch ein medizinisches CE ausgezeichnet (93/42/CEE Norm).


Es handelt sich um Lampen mit spezifischer medizinischer Norm, die mir eine perfekte Sicherheit bei der Benutzung garantieren, vor allem eine Filterung der für die Haut gefährlichen Strahlung.

Wie muss man die Lichttherapielampen anwenden?

  1. Man benutzt eine Lichtdusche eine halbe Stunde morgens, bei einer Lichtintensität von 10000 Lux, von Oktober bis März.
  2. Man kann eine Lichttherapie-Lampe auch während des Tages bei verschiedenen Tätigkeiten (im Büro, bei Hausarbeit,am PC, beim Lesen) benutzen. In diesem Fall reicht eine Lichtintensität von 2500 Lux.
Weitere Hinweise:
  1. Eine Sitzung direkt nach dem Aufwachen ist bei Weitem die effektivste.
  2. Man sollte die Benutzung abends vermeiden, da sie die Produktion des Melatonin (Schlafhormon) blocken würde.
  3. Die Lampe muss in Höhe des Gesichts aufgestellt werden, wobei es nicht nötig ist ständig direkt ins Licht zu gucken. Dabei kann man ganz normal seinen Tätigkeiten nachgehen (frühstücken, lesen, schminken...).
  4. Der Abstand zwischen Lampe und Gesicht hängt von der gewünschten Lichtintensität ab (z.B. 30 Minuten bei einer Lampe von 10000 Lux in 60 cm Abstand).

Der Lichtwecker als Zusatz

Saisonale Depression und Lichtwecker
Um den Effekt der Lichttherapie zu verstärken, kann man den Lichtwecker für ein stressloses Erwachen einsetzen. Er ermöglicht ebenfalls ein leichteres Einschlafen durch stetig abnehmende Lichtintensität.


Indem er morgens einen Sonnenaufgang und abends einen Sonnenuntergang simuliert, ermöglicht er eine bessere Regulierung der Melatoninabsonderung.


Konkret gesprochen, bringt dies morgens Dynamik mit sich und vermeidet ein zu brutales Erwachen und eine plötzliche Veränderung der Lichtintensität im Zimmer.



Jeder von uns hat schon mal folgende zwei Erfahrungen gemacht:
  1. Mit Sonnenlicht, das im Sommer morgens ins Zimmer scheint, aufzuwachen
  2. Plötzliches Erwachen vom Klingeln des Weckers in seinem Zimmer, in dem es noch völlig dunkel ist
Es ist nicht nötig, Sie zu überzeugen, dass der erste Fall der Angenehmere ist, das heißt ein stetiges Ansteigen der Lichtintensität. Dies ist genau das, was der Lichtwecker täglich simuliert.