Büroarbeit und Lichttherapie
Ich arbeite im Büro bei künstlichem Licht
Ich verbringe meinen Tag in einem Büro oder einer Räumlichkeit (Schule, Geschäft, Krankenhaus, Seniorenheim), im Schatten von natürlichem Licht. Ich profitiere tagsüber nicht von natürlicher Beleuchtung der Sonne.
Warum Lichttherapie?
Die Entwicklung unserer Gesellschaft reduziert mehr und mehr die Zeit, die wir natürlichem Tageslicht ausgesetzt sind und schließt uns immer mehr im Inneren von schlecht oder künstlich beleuchteten Räumen ein.
Wir verlieren also, sowohl quantitativ (Anzahl der erhaltenen Lux) als auch qualitativ (ärmeres Farbspektrum bei künstlichem Licht) gesehen.
Hier einige vergleichende Beispiele von Lichtintensitäten in verschiedenen Situationen:
- Sonniger Sommertag: bis zu 100 000 Lux
- Bedeckter Tag: 25 000 Lux
- Hell erleuchtetes Büro: 500 Lux
- Allgemeine Beleuchtung eines Hauses: 50 bis 500 Lux
Wenn ich den hauptsächlichen Teil des Tages im Inneren verbringe, kann die Lichttherapie, indem sie natürliches Licht reproduziert, meinen Mangel ausgleichen. Die ersten Erfolge machen sich in der Regel nach 4 oder 5 Tagen bemerkbar.
Welche Lichttherapielampe muss ich wählen?
Alle unsere Lichttherapie-Lampen dürfen sich medizinische Lichttherapielampen nennen. Sie sind systematisch durch ein medizinisches CE ausgezeichnet (93/42/CEE Norm).
Es handelt sich um Lampen mit spezifischer medizinischer Norm, die mir eine perfekte Sicherheit bei der Benutzung garantieren, vor allem eine Filterung der für die Haut gefährlichen Strahlung.
Je nach momentaner Aktivität, wähle ich die am besten geeignetste Lampe:
- Die Lumie Desk ist besonders angebracht bei der Benutzung am Schreibtisch
- Die Luminette ist praktisch und effizient bei viel Bewegung während der Anwendung
Wie muss man die Lichttherapielampen anwenden?
- Man benutzt eine Lichtdusche eine halbe Stunde morgens, bei einer Lichtintensität von 10000 Lux, von Oktober bis März.
- Man kann eine Lichttherapie-Lampe auch während des Tages bei verschiedenen Tätigkeiten (im Büro, bei Hausarbeit,am PC, beim Lesen) benutzen. In diesem Fall reicht eine Lichtintensität von 2500 Lux.
Weitere Hinweise:
- Eine Sitzung direkt nach dem Aufwachen ist bei Weitem die effektivste.
- Man sollte die Benutzung abends vermeiden, da sie die Produktion des Melatonin (Schlafhormon) blocken würde
- Die Lampe muss in Höhe des Gesichts aufgestellt werden, wobei es nicht nötig ist ständig direkt ins Licht zu gucken; dabei kann man ganz normal seinen Tätigkeiten nachgehen (frühstücken, lesen, schminken...).
- Der Abstand zwischen Lampe und Gesicht hängt von der gewünschten Lichtintensität ab (z.B. 30 Minuten bei einer Lampe von 10000 Lux in 60 cm Abstand)
Der Lichtwecker als Zusatz
Um den Effekt der Lichttherapie zu verstärken, kann man den
Lichtwecker für ein stressloses Erwachen einsetzen. Er ermöglicht ebenfalls ein leichteres Einschlafen durch stetig abnehmende Lichtintensität.
Indem er morgens einen Sonnenaufgang und abends einen Sonnenuntergang simuliert, ermöglicht er eine bessere Regulierung der Melatoninabsonderung.
Konkret gesprochen, bringt dies morgens Dynamik mit sich und vermeidet ein zu brutales Erwachen und eine plötzliche Veränderung der Lichtintensität im Zimmer.
Jeder von uns hat schon mal folgende zwei Erfahrungen gemacht:
- Mit Sonnenlicht, das im Sommer morgens ins Zimmer scheint, aufzuwachen
- Plötzliches Erwachen vom Klingeln des Weckers in seinem Zimmer, in dem es noch völlig dunkel ist
Es ist nicht nötig, Sie zu überzeugen, dass der erste Fall der Angenehmere ist, das heißt ein stetiges Ansteigen der Lichtintensität. Dies ist genau das, was der Lichtwecker täglich simuliert.